Sportstudie



Ziel der Studie ist die Erforschung der Auswirkungen von sportlichem Training auf die Gesundung bei der Erkrankung Psychose. Die Psychose ist eine Erkrankung, die häufig mit geringer körperlicher Aktivität und einem erhöhten Risiko für mit Bewegungsmangel assoziierten Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen einhergeht. Einige Bereiche der Erkrankung, wie eine reduzierte Leistungsfähigkeit des Gedächtnisses sind durch bisherige Therapieformen nur schwer behandelbar. Körperliche Aktivität wird in der Therapie einiger Erkrankungen bereits erfolgreich eingesetzt, zum Beispiel in Form von Herzsportgruppen und führt bei gesunden Personen zu einer Verbesserung der Gedächtnisfunktion. Die Forschung der vergangenen Jahre legt nahe, dass sportliches Training auch auf den Verlauf psychischer Erkrankungen und Symptome der Erkrankung einen positiven Einfluss hat und daher eine denkbare Ergänzung der bisherigen therapeutischen Möglichkeiten darstellen könnte. Das Training in dieser Studie orientiert sich an allgemeinen Empfehlungen des Amerikanischen College für Sportmedizin und ist nebenwirkungsarm durchführbar. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt 150 Minuten Bewegung pro Woche, um eine gesundheitsfördernde Wirkung zu erreichen. Durch den Einsatz der vielseitigen und modernen Untersuchungsmethoden in dieser Studie kann der Effekt der Trainingsprogramme auf unterschiedliche Bereiche des Körpers und der Gesundheit untersucht werden.

 

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